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Schießsportnews aus dem Schützengau Ansbach
Petersaurach verabschiedet sich aus der 1. Bundesliga - Zwangsabstieg für die 2. Mannschaft

Die Bundesligasaison 2019/2020 endete für den lokalen, sportlichen Aushängeverein SV Petersaurach denkbar schlecht. Nach 11 Wettkampftagen steht die Mannschaft zum Saisonende auf dem vorletzten Platz der Bundesliga Luftgewehr Süd und muss den Gang in die zweite Liga antreten. Auch die 2. Mannschaft der Petersauracher ereilt als Mitglied der 2. Bundesliga die Abstiegslawine, da 1. Mannschaft von oben kommend den Platz in dieser Liga einnehmen wird. Trotz eines sicheren 6. Platzes im Mittelfeld heißt es absofort auch hier: Es geht eine Ebene tiefer.

Schon die ganze Saison über hangelte sich der Deutsche Vizemeister von 2012 von Wettkampf zu Wettkampf, nur selten zeigte das Team eine geschlossene Leistung auf Topniveau. Letzteres ist mittlerweile fast schon die Mindestvoraussetzungen, wenn Mannschaftsergebnisse in Richtung 1980 und darüber keine Seltenheit mehr sind. Den Deckel auf die Saison machte aber mit Abstiegskandidat SV Hubertus Kastl, die völlig überraschend mit einem Stechschuss die rettenden Punkte gegen den Favoriten Bund München holten. Weniger Glück im Stechen hatten die Petersauracher im fränkischen Derby gegen die Fürther Schützen der SSG Dynamit. Ein 9:10 für die Kleeblättler ließ die rettenden Punkte aus der Hand gleiten.
Da halfen auch am letzten Wettkampf der erst dritte Sieg der Saison gegen den SSV Kronau nicht mehr aus der Misere. Dabei geriet fast in den Hintergrund, dass die Petersauracher Nummer 1 Ayonika Paul aus Indien mit zwei weiteren Topwerten von 399 Ringen bei vier Einsätzen einen Wahnsinnsschnitt von 399 Ringen aufweist - den besten der Nord- und Südliga zusammen mit Elavenil Valarivan (SV Pfeil Vöhringen), Patrik Jany (BSV Buer-Bülse I) sowie Seonaid McIntosh (ST Hubertus Elsen). Aber auch dies beweist die Aussage, dass individuelle Topergebnisse von 399 oder gar 400 in der Bundesliga weiterhin Augenweiten bleiben, die stärkste Liga der Welt sucht aber mittlerweile Teams, die auf allen fünf Positionen 395 und mehr pro Wettkampf schießen können.

Mit der Auswahl an Schützen die der Truppe von Trainer Günter Reizammer zur Verfügung steht, dürfte einem doppelten Aufstieg aus sportlicher Sicht nichts entgegen stehen. Problematisch bleibt weiterhin, dass sich Wettkampftage in den beiden Topligen oftmals überschneiden und somit zu Lasten der Teammöglichkeiten, Fans und Flexibilität gehen.

Webmaster      15.01.2020, 12:14 Uhr | Update: 17.03.2020, 22:03 Uhr
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