17. Virnsberger Sommerbiathlon
Mages mit Rekordzeit, Seybold feiert Hattrick, Pauly gewinnt mit Glanzzeit und der FC Hornau steht erstmals ganz oben

So groß wie im Jahr 2014 war der Ansturm auf Startplätze des Virnsberger Sommerbiathlons noch nie. Als die Anmeldung im Februar bereits nach 21 Stunden die 112 Startplätze unter das Starterfeld gebracht hatte, war die Begeisterung bereits im Vorfeld bei Sportlern und Organisatoren groß. Durch kurzfristige Absagen am Wettkampftag selbst waren dann letztendlich 102 der möglichen 112 Startplätze besetzt. Die einzigen Sorgen am 12. Juli galten dem Wetter, das in der Woche vor dem Sommerbiathlon schon recht gewittrig und durchwachsen war. Dennoch blieb es den ganzen Biathlontag über trocken und teilweise sogar sonnig, erst am Ende sollten sich die Sorgen als berechtigt herausstellen. Überwiegend hatte also die 17. Ausgabe ihren Namen als Biathlon im Sommer auch trotz der wechselhaften Bedingungen verdient.

Ergebnisse 17. Virnsberger Sommerbiathlon
Urkunden 17. Virnsberger Sommerbiathlon

Bereits im 1. Lauf Topleistungen


Die Zeiten, die die ersten Läufer auf die Strecke legten, konnten sich mehr als sehen lassen und gaben die sportliche Marschroute in diesem Jahr vor. Bereits im Vorfeld wurden die Favoriten hervorgehoben und auch die Kameras entlang der Laufstrecke und am Schießstand schossen sich auf die bekannten Namen und unbekannten Könner ein.

Mit der Startnummer 1/1 musste Jonas Pauly (Team Virnsberg) auch nach außen sichtbar seine Favoritenrolle auf dem Trikot vertreten. Als Erster kam er an den Schießstand und legte eine fehlerfreie Stehendeinlage hin. Seiner Sache am Schießstand war der Karlsruher, der bei der Bayerischen Meisterschaft 2014 im Dress des SV Virnsberg an den Start ging, sich sehr sicher, denn auch im Liegendschießen fielen alle fünf Scheiben und so erhielt er keinen einzigen Zeitzuschlag, der bei einem Fehlschuss immerhin 30 Sekunden beträgt. Mit 13:49 Minuten Endzeit pulverisierte er die geltenden Topmarken aus den Vorjahren.
Ebenso im 1. Lauf war der FC Hornau vertreten, der mittlerweile geübte Sommerbiathleten in seinen Reihen weiß. Matthias Geim und Thomas Ehrmann, Letzterer auch für den SV Virnsberg als Sommerbiathlet aktiv, kamen mit jeweils zwei Fehlschüssen, also einer Strafminute, durch die 2.8 Kilometer lange Strecke und konnten sich über gute Zielzeiten von 16:33 Minuten und 16:55 Minuten für ihr Team freuen. Ihr Mannschaftskamerad Sebastian Ernst zeigte im Stehendschießen keine Nerven und ließ alle schwarzen Scheiben fallen. Erst beim Liegendschießen verpassten gleich drei Schüsse die Scheiben, was eineinhalb Strafminuten zur Folge hatte, die zu seiner Toplaufzeit von 14:34 Minuten hinzuaddiert wurden.

Ähnlich erging es auch Nico Ehrmann, der durch seinen Einsatz für den SV Virnsberg schon ein geübter Biathlet ist. Auch er leistete sich erst im Liegendanschlag Fehler, dann aber gleich vier an der Zahl. Unter diesen Umständen wird bei Betrachtung seiner Zielzeit von 16:52 Minuten deutlich, wie laufstark der 14-Jährige "gelernte" Leichtathlet ist.
Insbesondere Läufer aus der Jugendklasse servieren immer wieder Topzeiten, wenn sie eine schnelle Laufrunde mit einem sehr guten Schießergebnis kombinieren. Dies gelang, wie in den Vorjahren auch, Matthias Goldbach von der Schützenjugend Lehrberg. Seine beiden Schießeinlagen blieben fehlerfrei und seine Endzeit von 15:15 Minuten versprach zumindest in der Jugendwertung gute Chancen auf einen Podestplatz.
Das Team utoK wiederholte die Vorjahresteilnahme und somit ging auch Lena Ziegler zum zweiten Mal auf die berüchtigte Strecke, die sie mit 17 Minuten glatt meisterte. Am Schießstand hingegen gab es leider eine Doppeldrei und somit auch ganze drei Strafminuten für die junge Dietenhöfnerin.

Weißblauer Himmel im zweiten Durchgang


Das wohl schönste Laufwetter hatten die Starter im zweiten Durchgang um 14:15 Uhr. Besonders erfreulich aus Sicht des SV Virnsberg war es, dass wieder einmal neue Teilnehmer begrüßt werden konnten. Das "Hüttla Brünst" schickte vier Teilnehmer das erste Mal zur Teilnahme am Virnsberger Sommerbiathlon. Daniel Büchler gelang bei seiner Biathlonpremiere gleich eine doppelte Null am Schießstand.
In diesem Durchgang dominierten vor allem die geübten Schützen aus den Schützenvereinen. Aufgereiht gingen der SV Rauenzell, SV Berglein - der Patenverein des SV Virnsberg, SV Langensteinach-Wallersbach sowie der SV Petersaurach zusammen in den zweiten Durchgang. Kaum verwunderlich, dass sich die meisten Schützen mit nur wenigen Fehlern begnügten, der SV Langensteinach-Wallmersbach kam mit seinen fünf Läufern auf insgesamt nur sechs Fehler in beiden Schießen.

Schnellster bei den zweiten 27 Läufern wurde Sebastian Rauscher vom SV Rauenzell. Für die läuferisch gewohnt anspruchsvolle Kurzstrecke benötigte er lediglich 15:08 Minuten, am Schießstand blieb beim ersten Schießen allerdings eine Scheibe stehen, bei der zweiten Fünfer-Serie wollten zwei Klappscheiben nicht fallen, so dass er mit 16:38 Minuten diesen Durchgang mit über einer Minute Vorsprung dominierte. Die zweitbeste Zeit im zweiten Durchgang lieferte Bruno Beyer vom Virnsberger Team ab. Der Lokalmatador musste sich allerdings drei Schießfehler verrechnen lassen, weshalb seine Laufzeit von 16:10 Minuten um 1:30 Minuten ergänzt wurde.
Dass der Virnsberger Sommerbiathlon Lust weckt, selbst Sommerbiathlon auszuprobieren, zeigt unter anderem der Umstand, dass viele Vereine bei sich Biathlontraining im Vorfeld abgehalten haben. Dabei war das Schießen auf teilweise selbstgebaute Biathlonanlagen inbegriffen. Dieser Effekt freut sicherlich den Mittelfränkischen Schützenbund (MSB), plant dieser doch langfristig die Disziplin hierzulande zu etablieren.

Starke Läufer, alte Bekannte und Sommerbiathlon-Routiniers im 3. Lauf


Zahlenmäßig dominierte das Running Team Ansbach den 3. Lauf, dessen Startschuss um 16 Uhr fiel. Gleich zwei Läufer des Running Teams aus Ansbach blieben unter 16 Minuten. Einer davon war der Teambeste Mario Kurz. Seine Schießeinlagen brachten ihm drei Fehlschüsse ein, so dass seine klasse Laufzeit von 15:27 Minuten noch einmal um eineinhalb Minuten nach oben korrigiert wurde. Schlimmer erwischte es seinen Teamkollegen Sebastian Rieger. Er war mit 15:48 Minuten ähnlich schnell wie Kurz, ließ aber am Schießstand mit vier und drei Scheiben deutlich mehr Ziele stehen und kam letztendlich auf 19:18 Minuten. Als treffsicherste Teammitglieder stellten sich Cornelia Merk und Max Merk heraus, da sie jeweils nur einen Fehlschuss verbuchten.
Die Staffel der SG Trautskirchen gab sich im Jahr 2014 zusammen mit ihrem Vorstand Kurt Endreß wieder einmal die Ehre. Mit dabei im Quartett war ebenso Thomas Stürzenhofecker, der zuletzt 2008 auf dem Podest stand, damals als Zweiter. Diesmal platzierte er sich mit 18:40 Minuten Gesamtzeit im Mittelfeld, führte sein Team aber als Bester an.

Absolute sportliche Hochkaräter stellte die SG Wörnitz mit dem ersten Schwung ihrer Starter. Das meisterschaftsgeprüfte, junge Wörnitzer Quartett zeigte, wozu es in der Lage ist. Fast alle Jungs blieben am Schießstand fehlerfrei. Angeführt wurde die Staffel nach Ergebnis vom Bayerischen Meister 2014 Sebastian Dänzer.
Natürlich ließ er keine Scheibe bei beiden Schießen stehen und konnte sich auf der Crossstrecke auf seine flinken Füße verlassen. Mit 15:53 Minuten Laufzeit ließ er auch deutlich ältere Sportler nach reiner Laufzeit hinter sich.

Sportlicher Showdown wird durch Unwetter kurz vor Ende unterbrochen


Ein regelrechtes Feuerwerk an großartigen Sportlern gab sich im vierten Lauf die Ehre. Neue Namen und alte Bekannte lieferten sich im Schlussakt einen harten Wettkampf, was insbesondere bei den Zuschauern äußerst gut ankam.
Mit Johannes Redinger fand der Gesamtsieger des Jahres 2008 erstmals wieder nach Virnsberg. Auch bei seinem zweiten Auftritt zeigte er sein Können, ließ lediglich im Liegendschießen eine Scheibe stehen und meisterte die Runden in einer Laufzeit von 14:45 Minuten, also einer Gesamtzeit von 15:15 Minuten.<(p>

Ein Könner aus den Anfangszeiten des Sommerbiathlons in Virnsberg ist Ludwig Waldner (SG Obernzenn). Die Obernzenner Staffel trat erstmals wieder seit vielen Jahren in Virnsberg an und ihre beiden erprobten Läufer Waldner und auch Klaus Berger führten das Team an. Waldner blieb fehlerlos und kam auf 16:50 Minuten, sein Teampartner kam bei einem Fehlschuss auf 16:57 Minuten.
Die SG Wörnitz schickte noch einmal vier Läufer ins Rennen. Der Vater des Sommerbiathlons in Wörnitz, Matthias Raab, gab zum zweiten Mal in Virnsberg Gas. Der mehrfache Deutsche Sommerbiathlonmeister blieb mit einem Fehler zwar nicht ganz ohne Tadel, zeigte aber mit 15:03 Minuten reiner Laufzeit eine gute Leistung. Um den Vorjahressieg wiederholen zu können, reicht die Endzeit von 15:33 Minuten dennoch bereits nicht mehr.
Ein Biathlonlegionär trug die Startnummer 5. Christian Jechnerer von den Herrieder Aquathleten schmiss sich mit vollem Einsatz in die Runde und ließ mit 15:14 Minuten trotz Verletzungsmisere in diesem Jahr sein Können aufblitzen. Am Schießstand lief es mit zweimal zwei Fehlern nicht ganz so rund.
Für Virnsberg ging Felix Strauß an den Start. Auf der Heimstrecke ging das Laufen mit 15:22 Minuten gut über die Bühne. Diese Zeit wurde um 30 Sekunden ergänzt, eine Klappscheibe blieb beim ersten Anschlag stehen, im Liegendschießen konnte Felix allerdings eine perfekte Serie abgeben.

Wieder am Start war der mehrfache Gesamtsieger Ingo Hansch. Er ging für den SV Bechhofen an den Start. Mit 14:02 Minuten überbot er die 14 Minutengrenze nur knapp. Allerdings musste Ingo drei Fehler an diesem Wettkampftag hinnehmen. Diese verteilten sich mit zwei Fehlschüssen im Stehend- und einem Fehlschuss im Liegendanschlag. Die Gesamtzeit von 15:32 Minuten reichte dabei fast an die Siegerzeiten aus vergangenen Jahren heran.
Der wohl laufstärkste Teilnehmer in der 17-jährigen Geschichte des Virnsberger Sommerbiathlons darf mit Dominik Mages begrüßt werden. Nachdem Dominik für den SV Virnsberg bei der Bayerischen Meisterschaft in Ruhpolding zwei Silbermedaillen geholt hatte, wollte er auch beim Sommerbiathlon starten. Als Warmlaufrunde musste daher der Kerwalauf in Oberasbach über 8 Kilometer herhalten, den er am Nachmittag gewann. Als es dann um 17:45 Uhr in Virnsberg zur Sache ging, konnte nur Ingo Hansch am Anfang noch auf Augenhöhe mitlaufen. Der Oberasbacher startete für den FC Hornau und legte zu dessen Freude gleich einmal eine fehlerfreie Stehendserie hin, ehe er die 2.8 Kilometer beinahe pulverisierte. Zwar leistete er sich noch 30 Strafsekunden durch einen Fehlschuss im Liegendschießen, doch bei 13:06 Minuten reiner Laufzeit war ihm der Streckenrekord und die Tagesbestzeit nicht mehr zu nehmen.

Aus Sicht der Damenwertung gab sich die Siegerin der Jahre 2012 und 2013 in Person von Meike Seybold die Ehre. Die 25-Jährige in Diensten des SSV Lohr verbesserte ihre Laufzeit im Vergleich zu den Vorjahren um eine ganze Minute, behielt diesmal aber beim Schießen keine ganz weiße Weste, ein Fehler kam ihr hierbei in die Quere, so dass die Tripel-Aspirantin auf die Gesamtzeit von 17:30 Minuten kam.
Für die Herrieder Aquathleten war Theresa Ortenreiter unterwegs. Auch sie hat das Biathlonfieber bereits zum wiederholten Male gepackt. Von körperlicher Fitness zeugen die 15:37 Minuten reine Laufzeit. Die Bestzeit der Damen verpasste sie dennoch knapp, denn mit zweimal zwei Fehlern kamen ganze 2 Minuten oben drauf, so dass sie sich hinter Seybold einordnen musste.
Kurz bevor der Sommerbiathlon aus sportlicher Sicht abgeschlossen werden konnte, verließ den SV Virnsberg das Wetterglück und so kündigte sich ein Gewitter der besseren Art an. Auf der Strecke war unter anderem Svenja Dänzer von der SG Wörnitz. Während die verbleibenden Sportler sich mittlerweile alle durch die Regenfront gekämpft und die Ziellinie erreicht hatten, kam Svenja bei einem ordentlichen Platzregen zum Liegendschießen, das sie ebenso wie das erste Schießen fehlerfrei absolvierte. Allerdings entschied sich die Wettkampfleitung, die letzte Teilnehmerin des Abends nicht erneut auf die Schlussrunde zu lassen, da mittlerweile Blitze eine unnötige Gefahr darstellten. An dieser Stelle sei deshalb noch einmal mit Nachdruck erwähnt, dass Svenja Dänzer aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen genommen wurde, Petrus gönnte ihr einfach die letzten 800 Meter nicht mehr.
Auch für die Organisation war der Platzregen eine Herausforderung, musste doch in Windeseile die komplette Technik in Sicherheit gebracht und dabei der laufende Wettkampf trotzdem noch verwaltet werden.

Medaillen für die Besten und ein Ausblick auf 2015


Nachdem der Regen sich wieder so schnell aus dem Staub gemacht hatte, wie er kommen war, konnte 1. Vorstand Michael Strauß zusammen mit zweiter Vorständin Sabine Naus und Hans Henninger -Bürgermeister der Marktgemeinde Flachslanden- die Siegerehrung doch noch unter freiem Himmel durchführen.
Ein großes Dankeschön galt laut Strauß den Sportlern und Interessenten am Sommerbiathlon. Auch den Helfern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt, denn zusammen mit den Sponsoren bilden diese Leute die "Grundlage, um den Sommerbiathlon in dieser Form veranstalten zu können."
Voll des Lobes für die Veranstaltung war auch Hans Henninger. Im blieb die Ehre, die Medaillen an die besten Sportlerinnen und Sportler des Tages zu übergeben.

Im Duell um den Pokal des besten Virnsberger Läufers fiel im Jahr 2014 die finale Entscheidung um den dritten Sieg auf den von Waldemar Krämer im Jahr 2001 gestifteten Pokal. Gleich vier Kandidaten wären für das Tripel in Frage gekommen, drei davon traten an.
Auf Rang drei kam Bruno Beyer mit einer Gesamtzeit von 17:40 Minuten (2 Fehler stehend / 1 Fehler liegend). Nicht ganz reichte es für Felix Strauß zum dritten Erfolg. Seine Zeit von 15:52 Minuten (1/0) reichte für Rang 2. Verdientermaßen durfte sich Jonas Pauly zum dritten Mal als bester Virnsberger feiern lassen. Sein fehlerfreies Schießen war die Grundlage für das Topresultat von 13:49 Minuten.

Die Ergebnisse der Jugendwertung brauchten sich auf keinen Fall verstecken. Die drei ersten Plätze hatten allesamt eine Null bei den Schießergebnissen stehen, so dass die reine Laufzeit am Ende über die Vergabe der Medaillenfarbe entschied.
Sebastian Dänzer (SG Wörnitz) erkämpfte sich als Jüngster unter den ersten Drei die Bronzemedaille mit einer Gesamtzeit von 15:53 Minuten. Der 2. Platz ging an Matthias Goldbach von der Schützenjugend Lehrberg, der mit 15:15 Minuten eine knappe halbe Minute schneller war als Dänzer. Unangefochten auf Platz 1 landete Jonas Pauly. Seine absolute Spitzenzeit von 13:49 Minuten konnte an diesem Tag keiner schlagen.

Bei den Damen gelang Meike Seybold (SSV Lohr) ebenso das Tripel. Sie konnte nach 2012 und 2013 einen perfekten Hattrick hinlegen. In diesem Jahr reichten ihr 17:30 Minuten (1/0) zum Sieg.
Erstmals auf dem Siegerpodest fand sich Theresa Ortenreither (Herrieder Aquathleten). Nur sieben Sekunden trennten sie mit 17:37 (2/2) vom 1. Platz. Komplettiert wurde das Trio von Lena Ziegler vom Team utoK. Bei ihrer Endzeit von 20:00 Minuten spielten zweimal drei Schießfehler rein.

Mit deutlichem Abstand und mit dem absolut besten Ergebnis auf dieser Strecke, sicherte sich Dominik Mages (FC Hornau) bei seinem Virnsberg-Einstand mit 13:36 Minuten (0/1) den ersten Platz.
Dem ersten Platz aus dem Jahr 2008 fügte Johannes Redinger vom SV Custenlohr nun einen zweiten Platz im Jahr 2014 hinzu. Er kam mit 15:15 Minuten (0/1) auf Treppchenplatz Nummer zwei.
Bronze ging an Ingo Hansch (SV Bechhofen) mit 15:32 Minuten (2/1), der zuletzt 2012 als Sieger auf dem Podest oben Stand, damals mit 15:08 Minuten und dem gleichen Schießergebnis.

In der Staffelwertung zeichnete sich ein Ende der Gastgeber-Siegesserie ab. Von den 17 Staffeln lieferte die SG Wörnitz die drittbeste Tagesleistung ab. Die Staffel mit der beste Schießleistung, das Quartett Matthias Raab, Sebastian Dänzer, Simon Scharf und Lukas Wuzel kam zusammen auf insgesamt nur drei Fehler und verzeichnete eine Gesamtzeit von 1:07:31 Stunden.
Der entthronte Gastgeber Virnsberg musste nach drei Jahren ganz oben diesmal den zweiten Platz in Beschlag nehmen. Verantwortlich für diese trotzdem beachtenswerte Leistung waren Jonas Pauly, Felix Strauß, Bruno Beyer und Robert Strauß. Die Gesamtzeit von 1:05:23 Stunden wurde von sechs Fehlern eingerahmt.
Drei, zwei eins: Das dritte Mal dabei, das zweite Mal auf dem Siegerpodest und das erste Mal ganz oben. Der FC Hornau sicherte sich die Staffelkrone mit den Läufern Dominik Mages, Sebastian Ernst, Matthias Geim und Nico Ehrmann. Für den Sieg reichte die Topzeit von 1:03:05 Stunden. Wie laufstark die vier unterwegs waren, zeigt auch der Umstand, dass sie mit 10 Fehlschüssen die meisten Strafsekunden aller Medaillengewinner auf sich vereinten.

18. Ausgabe: Den 11. Juli 2015 im Kalender anstreichen


Als Schlusswort gab Michael Strauß den Zuschauern den Termin für den 18. Virnsberger Sommerbiathlon mit auf den Weg. Dieser wird voraussichtlich am 11. Juli 2015 abgehalten. Hierzu konnte bereits eine prominente Patin gewonnen werden, dazu in Kürze mehr.
Nach der Siegerehrung konnte noch das Spiel um Platz 3 der Fußball-WM verfolgt werden, ehe eine Armada an Helfern am nächsten Tag in einem Kraftakt am und im Schützenhaus wieder für ein sauberes und aufgeräumtes Ambiente sorgte.

Biathlon-Orga      14.07.2014, 06:18 Uhr | Update: 02.03.2020, 23:03 Uhr      Archiviert am 05.11.2014
Kommentare

Oswin Pauly
14.07.14, 22:05 Uhr
Top organisiert und dann locker durchgeführt mit einer Showeinlage von ganz oben (Wetter) und super Sportlern – so hat dieser Biathlon wieder richtig Spaß gemacht. Danke Christoph für die vielen Hintergrundinfos in deinem Bericht (die Anzahl der Bilder empfinde ich genau richtig). ALLES echt scheee ;-)

Stefan Dänzer
14.07.14, 19:26 Uhr
Hallo Christoph, hallo liebe Virnsberger, herzlichen Dank für einen tollen Wettbewerb. Es macht riesig Spass bei Euch zu sein. Ihr macht das richtig gut, erstklassig organisiert, souverän durchgeführt und auch immer ein offenes Ohr für die Sportler. Chapeau! Herzliche Grüsse Familie Dänzer

Biathlon-Orga
14.07.14, 14:55 Uhr
Hallo Hilde, Deinen Vorschlag nehmen wir gerne auf. Dann stört es Dich an dieser Stelle bestimmt nicht, wenn wir Dich als \"erfahrenste Teilnehmerin\" hervorheben. Wer mit 65 Jahren noch so fit ist wie Du hat eine wirkliche Vorbildfunktion!

Köhler Hilde
14.07.14, 10:35 Uhr
schön wäre es, wenn der Jahrgang der Sportler aufgeführt würde.Ein sehr schöner Biathlon . Schöne Strecke,tolle Organisation Danke.



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