Auch am letzten Tag der DM im Harz stand nochmals ein Virnsberger auf dem Treppchen. Zunächst aber war die Jugend im Massenstart gefordert. Vier Kilometer mit zwei Mal Liegend- und einmal Stehendschießen lagen vor den Sportlern.
Moritz hatte beim Laufen keinerlei Probleme, stand aber beim ersten Liegendschießen gleich mit vier Fehlern wieder von der Matte auf. Damit war der Wettkampf eigentlich schon gelaufen. Der Rückstand nach vorne wurde kaum kleiner, denn auch die beiden restlichen Schießeinlagen blieben nicht fehlerfrei (1/2). Rang 18 bildete für Moritz den Abschluss, aber dennoch: Moritz haute bei dieser Deutschen Meisterschaft abermals alles in die Waagschale und bekam von Trainer Robert Strauß nur positiven Zuspruch.
Nicht am Schnürchen lief es wenig später ebenso bei Vater Andreas. Bereits beim Anschießen machte das Gewehr Probleme, dennoch ging er nicht mit der Ersatzwaffe, sondern mit dem Stammgewehr ins Rennen über die Sprintdistanz. "Beim Anschießen baute das Gewehr keinen Druck auf und die Diabolos erreichten ihr Ziel noch nicht einmal. Ich habe die Kartusche raus und etwas geölt. Anschließend funktionierte es.", so Andy im Nachgang. "Im Wettkampf das selbe Problem. Im Liegend somit volle fünf Strafrunden. Beim Stehendschießen hab ich vorher die Kartusche am Stand nochmal raus und rein gedreht. Da funktionierte es Gott sei Dank. Nur eine Strafrunde." Damit ist der 11. Platz mit 23:40.5 Minuten entsprechend einzuordnen und ist bei diesen Umständen entsprechend zu bewerten. "Bescheiden ist es trotzdem", so Uhl resümierend.
Im Kampf um die fehlende goldene Medaille für den Medaillensatz, ging Sebastian Ernst "all in" und war schnellen Schritte auch fast auf Kurs. Das knappe Ding forderte maximale Leistung auf der Crossstrecke als auch am Schießstand. Das erste Liegendschießen lief perfekt und Sebastian ging mit null Fehlern direkt wieder auf die Strecke. Beim Stehendschießen buchte der Silbermedaillengewinner des Massenstarts aber zwei Tickets in der Strafrunde und vergab somit Gold. In Summe war es sehr eng an der Spitz, lediglich 12.3 Sekunden lagen zwischen Rang 3 von Sebastian Ernst und dem 1. Platz. Kein Grund, um Trübsal zu blasen, denn schließlich gab es somit die dritte Medaille am dritten Tag um den Hals von "Sebi".
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