
Erfolgreicher Formtest für Sommerbiathlet Sebastian Ernst: Beim Halbmarathon in Bonn am vergangenen Sonntag zeigte sich der Athlet in starker Verfassung und lief mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:22:49 Stunden ins Ziel. Die Teilnahme diente als Vorbereitung auf die anstehende Meisterschaftssaison – mit einem klaren Ziel vor Augen: schneller sein, als beim Lauf in Bad Windsheim und die Marke von 1:24 Stunden knacken.
Der Startschuss fiel bereits um 8:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein, aber nur drei Grad Außentemperatur – Bedingungen, die Ernst gut wegsteckte. In der ersten Startgruppe eingeordnet, wurde der Start zunächst durch ein unerwartetes Hindernis erschwert: langsamere Läufer hatten sich im vorderen Feld einsortiert, was den ersten Kilometer zu einem Slalomlauf machte. Danach fand Ernst jedoch schnell in seinen Rhythmus.
Mit einer Durchgangszeit von unter 38 Minuten an der 10-Kilometer-Marke lag der Sommerbiathlet voll auf Kurs. Besonders fordernd wurde das Rennen zwischen Kilometer 9 und 14, als ein kalter, kräftiger Gegenwind am Rheinufer den Athleten einiges abverlangte. "Das hat ganz schön Kraft gekostet", so Ernst rückblickend.
Doch der Wille blieb ungebrochen. Nach dem letzten Wendepunkt, nun ohne Gegenwind, konnte Ernst noch einmal Tempo zulegen. Mit einem Blick auf die Uhr und dem Gedanken, sogar eine 1:22er-Zeit zu erreichen, mobilisierte er auf den finalen Metern die letzten Kraftreserven – mit Erfolg: 1:22:49 Stunden lautete die offizielle Zeit im Ziel.
"Der Lauf war top organisiert, die Stimmung war klasse und es hat einfach richtig Spaß gemacht.", so Ernst nach dem Rennen. Mit dieser Leistung sendet er ein deutliches Signal in Richtung der kommenden Sommerbiathlon-Wettkämpfe: Die Form stimmt – und die Saison kann kommen.


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