Etwas ungewohnt war es für viele Schützen des Talentförderzentrums (TFZ) des BSSB Kleinlangheim schon: Duellmodus, Kameras, Moderation und das Wissen, dass sie heute die Stars am Schießstand sind. Von den anfänglichen Befürchtungen blieb nach dem Wettkampf wenig übrig, stattdessen machte sich Begeisterung breit – unabhängig davon, dass das sportliche Ergebnis mit 4:1 (5:1 mit AK-Wertung) deutlich ausfiel.
An diesem Sonntagnachmittag war es nicht nur ein Duell Unterfranken gegen Mittelfranken. Extra aus Tschechien war eine kleine Delegation angereist, um
Jan Samek
Jan Samek
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bei seinem ersten offiziellen Auftritt im Virnsberger Dress zu unterstützen.
Katerina Mastna
Katerina Mastna
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ging noch einen Schritt weiter und nahm die Position 5 ein, die sich durch den krankheitsbedingten Ausfall von
Emilia Petter
Emilia Petter
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ergeben hatte. Die junge Tschechin erzielte mit 396 Ringen das beste Ergebnis des Tages und schoss sich damit bestens für die kommende Landesliga-Saison warm, die sie bei der SG Neustadt an der Orla in Thüringen verbringen wird.
100er Serien erfreuen Zuschauer
Die Zuschauer hatten nach den 10er-Serien mehrfach Grund zum Jubeln. Allein Katerina schoss gleich zwei davon, Jan Samek eröffnete ebenfalls mit einer 100er-Serie und auch Arwen servierte eine perfekte Serie. Für
Arwen Petter
Arwen Petter
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war es dabei ein besonderer Wettkampf, denn freiwillig hatte sie ein Zielerkennungssystem an ihrem Gewehr montiert bekommen. Bei den vorherigen Tests hatte die Liveübertragung der Ringkornansicht noch funktioniert. Beim Praxistest unter Wettkampfbedingungen versagte allerdings ausgerechnet die neugekaufte Wechselbatterie.
Ich hatte noch nie so einen Puls. Da hab' ich mich total beobachtet gefühlt.
Arwen Petter
Joshua Petter
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blieb der Zucker stabil, dafür zeigten die Serien doch einige Schwankungen. Mit 387 Ringen ließ auch er noch etwas Luft nach oben.
Fiona Lenz hatte mit Jan Samek einen starken Gegner gegenüber, zog ihr Ding durch und kam auf 382 Ringe. Der Virnsberger Neuzugang musste auf der zweiten Serie eine Acht hinnehmen, kam am Ende aber auf 391 Ringe. „V pohodě“ – passt schon.
Fast wäre das Publikum in der vierten Paarung noch mit einem Stechen belohnt worden. Sowohl
Leonie Lederer
Leonie Lederer
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als auch Isabell Noack waren nicht scharf auf dieses Nervenspiel und so versuchte jede, für klare Verhältnisse zu sorgen. Isabell hatte dabei einen Sahnetag erwischt und schoss mit zwei 98er-Serien aus. Der Lohn: 383 Ringe und persönliche Bestleistung. Die Chance auf das Stechen nahm sich „Leo“ mit einer Neun auf dem vorletzten Schuss. Mit 381 Ringen gab sie damit den Ehrenpunkt ab.
Finja im Sternchenmodus
Außer Konkurrenz trafen sich Louis Neubert und
Finja Lederer
Finja Lederer
2. Mannschaft
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. Beide nutzten die freien Stände und duellierten sich im Rahmen des Vorbereitungswettkampfes. Finja unterstrich ihre momentane Topform mit 389 Ringen und verpasste die 390er-Marke nur knapp mit einer 9,9 auf dem letzten Schuss. Louis war mit 347 Ringen unterwegs.
Ein Dank gilt dem TFZ Kleinlangheim mit Cheftrainer Raimund Höhn sowie allen Sportlerinnen und Sportlern, Helferinnen und Helfern und den fast 900 Zuschauern im Livestream an diesem Sonntag. Letzterer offenbarte noch das ein oder andere Problem, sodass bis zum Heimwettkampf am 13. Dezember noch Zeit bleibt, an diesen Stellen nachzubessern.


