Vor dem Einbau einer Klimaanlage in der altehrwürdigen Luftgewehrhalle auf der Olympiaschießanlage München hatte jeder Respekt vor den Wettkämpfen an besonders heißen Sommertagen. Der Schweiß lief in Strömen, die Zuschauer schwitzten alleine vom Nichtstun und oftmals war das Ziel, die Lokalität auf schnellstem Weg wieder zu verlassen.
Mittlerweile ist von diesen Umständen nicht mehr viel übrig. Mit der Klimatisierung und sogar einer Wassernebelanlage wird die Luftgewehrhalle am kommenden Wochenende höchstwahrscheinlich ein beliebter Aufenthaltsort im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften. Bei angekündigten Rekordtemperaturen von teils über 40 °C ist jede Abkühlung recht. Und die Schützen? Mit den Schießklamotten am Leib staut sich die Hitze, aber dennoch wird die volle Konzentration abgefragt.
In den Genuss einer "Abkühlung" in der LG-Halle kommt als Aktiver aus den Virnsberger Reihen wenn dann nur Joshua Petter. Alle anderen Starts finden in der Kleinkaliberhalle statt. Dort sorgt der offene Stand für einen gewissen Durchzug, bei den Ausnahmetemperaturen dürfte das aber wie ein Föhn wirken.
Gesucht werden somit nicht nur die besten Schützen, sondern auch diejenigen, die der Hitze körperlich am besten trotzen. Viel Trinken ist Pflicht, am und hinter dem Schießstand.





