Zum 12. Mal ist eine Goldmedaille das Ergebnis eines Rennens von Dominik Mages bei Deutschen Meisterschaften. Im Massenstart setzte er sich abermals gegen die nationale Konkurrenz durch und entschied dank der besseren Nerven beim abschließenden Stehendschießen das Rennen für sich.
Vor Dominik hatte Moritz Uhl die Chance, sich bei der Jugend mit Edelmetall auszustatten. Die äußeren Bedingungen forderten am Schießstand Glück und Können gleichermaßen. Eine perfekte 5er Serie gelang dem laufstarken Virnsberger nicht. Die Spitze hatte somit stets den Vorteil der wenigeren Strafrunden auf dem Konto. Dennoch blieb Moritz auf Schlagdistanz. Lobend attestierte Trainer Robert Strauß eine gute Renneinteilung. Die Chance auf Rang 3 ließ Moritz beim abschließenden Stehendschießen final verstreichen. Erneut drei Fehlschüsse, in Summe elf, machten den Sprung auf das Treppchen unmöglich. Ein Zielsprint sicherte ihm Platz 7.
Die Bedingungen sind nicht gerade ideal. Immer wieder Nieselregen und böhiger Wind.
Robert Strauß
Sebastian Ernst verfehlte die Klappscheiben sieben Mal, konnte beim ersten Stehendschießen sogar nur einen Treffer bejubeln. Von Traurigkeit dennoch keine Spur, denn die Verletzungssorgen machten sich ab der zweiten Runde wieder bemerkbar, so dass Ernst Tempo rausnehmen musste. Das war auch der Grund für die Unruhe beim angesprochenen Stehendschießen. Und so lag das Ziel weniger auf einer vorderen Platzierung, sondern auf einem guten Abschluss, was dem Virnsberger gelang. Das letzte Schießen absolvierte er mit einem 110er Puls, ein Indiz dafür, dass "Sebi" diesmal nicht ans Limit gehen konnte. Der Rückstand auf seinen Teamkollegen Dominik betrug 4:15 Minuten (Platz 8).
Fehlerlos konnte Andreas Uhl seine Schießeinlagen ebenso nicht hinter sich bringen. Auf der fünf Kilometer langen Laufstrecke positionierte sich der Staffel-Bronze-Gewinner im Mittelfeld und darf mit seinem Abschneiden auf Rang 13 durchwegs zufrieden sein. Das Liegendschießen mit in Summe zwei Fehlern machte insgeheim Hoffnung auf mehr. Mit nur drei von zehn Treffern im Stehendanschlag war die Ausbeute jedoch zu gering, als um der Konkurrenz auf den vorderen Plätzen gefährlich werden zu können. Die Zielzeit von Andi lag bei 31:35.1 Minuten.






































































































