
Mit der kürzlich angekündigten "Agenda 2040+" nimmt die Vorstandschaft die strategische Aufgabe an, den Verein auf die nächsten 15 Jahre und darüber hinaus auszurichten. Auftakt hierzu war die Vorstandschaftssitzung am 15. März.
Geleitet von einer eigens niedergeschriebenen Vision, wie der erweiterte Ausschuss des Vorstands den Verein in der Zukunft vorfinden und gestaltet sehen möchte, leiteten die elf Teilnehmer daraus Kategorien ab. In besagte sechs Hauptkategorien Sport, Gesellschaft, Vorstandschaft, Virnsberg, Schützenhaus und Mitglieder sollen nun die jeweiligen Aktionen einsortiert werden. Jede Kategorie wird von zwei Vorstandsmitgliedern verantwortet.
Dabei umfasst die Betrachtung gleichermaßen Ideen, Prozesse, Themen und Trends für die Zukunft. Der Verein hinterfragt sich dabei selbst und soll Neues im Minimum mindestens betrachten und evaluieren. "Wir müssen einem Fall oder den Problemen zuvor kommen. Dazu ist jetzt die richtige Zeit.", so 1. Vorstand Christoph Strauß. Keine Idee sei zu verrückt, um nicht gedacht zu werden. Schließlich hat man an den letzten 30 Jahren erkennen können, was alles in kurzer Zeit möglich sei. Strauß erwähnte dabei, dass sich vor 15 Jahren der Verein - trotz neuen Schützenhauses - mangels neuer Führung kurz vor dem Stillstand befand. Vor 30 Jahren lag in der Luft, dass die Schützen ohne Vereinsdomizil vor große Probleme gestellt werden könnten.
Ideen durch Austausch
Zur Mitarbeit an der Agenda 2040+ werden explizit alle Mitglieder eingeladen. Die Verantwortlichen sammeln gerne Vorschläge, kritische Beiträge und Ideen ein. Aus der Aktivität leitet sich unter anderem ein Konstrukt ab, welche Veranstaltungen beispielsweise wie durchgeführt werden sollen oder mit welcher Markenwahrnehmung die Virnsberger Schützen gesehen werden möchten. Gleichzeitig wird ein Konzept entstehen, wie man (dem demographischen Wandel zum Trotz) Mitgliederzuwachs generieren kann. Im Bereich Sport rauchen die Köpfe, mit welchen Disziplinen, Kooperationen und technologischen Neuerungen sich die Virnsberger Schützen zukünftig befassen und ihre Aktivitäten aufrecht erhalten können. Die Vorstandschaft soll mit Blick auf ihre Prozesse standardisiert und transparent werden, so dass die Aufgaben besser verteilt werden können. Das Vereinsheim bekommt ebenso eine eigene Kategorie, da in naher Zukunft auch dort maßgebliche Entscheidungen warten. Der Einordnung des Vereins in die Dorfgesellschaft in Virnsberg widmet sich gleichermaßen ein Workstream.