Gauversammlung 2017
Neuwahlen: Matthias Albrecht neuer Gauschützenmeister - 1. Sportleiter vorerst unbesetzt
Webmaster, 19.12.2016, 19:59 Uhr | Update: 03.01.2018, 20:25 Uhr

Die 2017er Gauversammlung des Schützengaus Ansbach stand ganz im Zeichen der Neuwahlen sowie dem Abdanken langjähriger Funktionäre und Verwalter. In der Weihenzeller Hans Popp Halle kamen die 63 Gauvereine am 21. Januar zu einer Marathonsitzung zusammen.
Eingeleitet von einem Abschiedssalut für den scheidenden Gauschützenmeister Karl Meyer durch die Böllerschütze, warteten zahlreiche Grußworte, Berichte aus den verschiedenen Bereichen und Informationen auf die Vereinsvorstände und Funktionäre.

Zum ersten Mal seit 15 Jahren konnte Karl Meyer ein Plus in den Mitgliederständen vermelden. Über 80 Neumitglieder sorgen für einen neuen Mitgliederstand von 7263 Schützen im zweitgrößten Gau im Mittelfränkischen Schützenbund (MSB).
Bei allen vorgetragenen Berichten und Redebeiträgen schwang das Dankeschön für Meyer mit. Ebenso berichteten zahlreiche Verantwortliche zum letzten Mal nach 30 Jahren. Ihnen dankte die Versammlung mit Applaus.

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Neue Funktionäre: Viel Rotation auf den Posten


Bereits in den eingehenden Grußworten zur Versammlung, dankten zahlreiche Persönlichkeiten Matthias Albrecht schon vor der Wahl für die Übernahme des Amtes des Gauschützenmeisters. Die vorgeschossenen Glückwünsche wurden dann noch demokratisch durch die Versammlung einstimmig bestätigt. Matthias Albrecht steht nun dem Schützengau Ansbach vor. Andrea Herrmann folgte Rudi Leidenberger ebenso deutlich in das Amt des stellvertretenden Gauschützenmeisters. Als Nachfolgerin von Karl-Hein Piereth wurde Simone Wellhöfer, Schwester von Andrea Herrmann, als Schriftführerin von der Versammlung bestimmt. Für das arbeitsintensive Amt des 1. Sportleiters, das bislang jahrelang von Ernst Nuspel begleitet wurde, fand sich vorerst kein Nachfolger. Jürgen Gassenmeier folgt Ernst Keil als 2. Gausportleiter nach. Als 3. Gausportleiter wurde Erich Auerochs gewählt. Joachim Buttgereit wird eine weitere Periode das Amt des Gaukassiers ausüben. Der 2. Gaukassier war bislang nicht besetzt, diese Lücke füllt nun Gabi Veit. Erwin Eischer wird das Amt des Beauftragten für Ehrenzeichen weiterhin ausführen. Carola Leidenberger bleibt ebenso dem Amt des Bogenreferenten erhalten. Die Wahl der 3. Gaudamenleiterin entfiel auf Melanie Bentheimer. Johanna Maag ist nun mit der Ausübung der stellvertretenden Gaudamenleiterin vertraut. Heidi Herrmann leitet auch in der nächsten Periode die Gaudamen als Gaudamenleiterin. Neuer PC-Referent wird Tobias Flath. Harald Binder ist der Nachfolger von Friedrich Kiefer als Pistolenreferent. Thomas Löw bleibt Referent Wurfscheiben. Harald Kraus macht weiter im Amt des Referenten Böllerschützen. Der Referent für Aus- und Weiterbildung ist Bernd Barthelmeß. Markus Hetzel wird weiterhin der Referent für Schießstandaufsichten sein. Der neue Gaumedienrefernt heißt Michael Altmann. Als Revisoren wurden Gerhard Schmelzer und Wilhem Merglein gewählt. Daniel Meyer wurde in das Amt des Gaustandartenträgers gewählt. Die Gaubeauftragten werden auch weiterhin ihre Posten ausüben. Der Beauftrage für Senioren heißt Detlef Schubert.

“Bitte unterstützt uns dabei!“


Die erste Amtshandlung von Albrecht war, seinen Vorgänger der Versammlung als Gauehrenschützenmeister vorzuschlagen. Diese folgte dem Vorschlag mit Applaus und stehenden Ovationen. Gerührt nahm Karl Meyer die Urkunde entgegen.
In seiner Antrittsrede dankte Matthias Albrecht für das Vertrauen. Seine Verwaltung und er beabsichtigen „den Gau Ansbach weiter nach vorne zu bringen“. Er kündigte an, dass die Gauschützenmeister zukünftig nicht mehr jede Vereinsveranstaltung besuchen können. Dies lasse die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt nicht zu. Dafür bat Albrecht um Verständnis. Ebenso ist eine neue Homepage für den Schützengau Ansbach durch Sebastian Hahn in Arbeit.
Auch forderte Albrecht die Vereine zur Mitarbeit auf. „Bitte unterstützt uns dabei!“, so die einfache Forderung.
Der Tenor durch die Reihen der Vereinsvorstände hindurch war, dass Albrecht in der Lage wäre, die längst fällige Verjüngung im Ansbacher Schützenwesen anzupacken und durchzuführen.

 
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