Bayerische Meisterschaft Sommerbiathlon 2013
Sport, Spaß und Gemeinschaft - Virnsberger Fans begleiten die SVV-Biathleten bei der Bayerischen
Webmaster, 22.07.2013, 01:11 Uhr | Update: 30.12.2013, 15:57 Uhr

Die "Bayerische" der Sommerbiathleten eine Woche nach dem Virnsberger Sommerbiathlon, hat sich beim SV Virnsberg zum festen Termin etabliert, was mittlerweile nicht nur für die Athleten und Trainer gilt. Ein ganzer Tross von Virnsberger Fans, inklusive der Vorstände 1 bis 3, unterstützte die SVV-Biathleten direkt vor Ort und quartierte sich mit in die Mannschaftsunterkunft (Pension Peterhof) ein. Die Anreise erfolgte am Freitagabend, so dass noch genug Zeit blieb, um noch in Bodenmais zu flanieren. Ein gemeinsames Essen aller Virnsberger schloss den ersten Abend frühzeitig ab um sowohl aus sportlicher als auch aus fantechnischer Sicht fit für den folgenden Wettkampftag zu sein.

Den ausführlichen Sportbericht zur Bayerischen Meisterschaft 2013 der Sommerbiathleten mit allen Ergebnissen und Bildern gibt es hier.

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Mit lauten Anfeuerungen im steilsten Stück


Der Hahn krähte am Samstag bereits sehr früh und um kurz nach 7 Uhr hatten sich nicht nur das Biathlonteam im Frühstücksraum versammelt, sondern auch alle Fans. Die Aktiven machten sich bereits um 7:30 Uhr auf zum Stadion, für die restlichen Virnsberger war noch etwas Zeit. Im Stadion angekommen musste der Pavillion installiert, der Virnsberger Banner aufgehängt und im steilsten Stück die Straße mit Anfeuerungsaufschriften verziehrt werden. Somit gab es also auch für die Zuschauer genug zu tun, während sich Marina und Jonas beim Anschießen auf den bevorstehenden Wettkampf vorbereiteten.
Acht SVV-Fans positionierten sich am Schießstand und am gefürchteten Terassenberg, der von den Läufern alles abverlangt. Mit Ratschen und Glocken bewaffnet, machten die Virnsberger Anhänger im steilen Stück ordentlich Lärm, als um 9:45 Uhr Marina auf die Strecke ging. Über Funk wurden auch die Schießergebnisse direkt aus dem Trainerbereich auf die Strecke weiter gegeben, so dass alle bestens über den Stand der Virnsberger Läufer informiert waren. "Zwei Fehler im Liegendschießen für Marina" war die erste Meldung. Bei der zweiten Runde nahmen sich die Fans im steilen Stück noch etwas zurück, um kein Overpasten zu verursachen. Das Stehendschießen von Marina wurde mit einem Fehler durchgegeben, so dass einer lauten Schlussrunde nichts mehr im Wege stand. Besonders im Berg trugen die Virnsberger ihre Läuferin nach oben, so dass sie am Ende auch noch einen Schlussspurt hinlegte.
Zeit zum Verschnaufen gab es nicht, denn auch Jonas ging jetzt an den Start, für ihn war es um 10:00 Uhr soweit. Unter anderem unter den Blicken seiner Eltern, absolvierte Jonas eine schnelle erste Runde und hatte sogar noch unter dem Laufen freundliche Worte für seine Anhänger übrig. Beim Schießen dann gab es zwei Fehler zu vermelden. In der nächste Runde war noch immer ein lockerer Jonas von den Virnsberger zu sehen, ehe es zum Stehendschießen ging. Das meisterte Jonas fast perfekt, denn bis auf die letzte Scheibe fielen alle und somit waren jetzt die Fans an der Reihe, ihn durch zwei schnelle Abschlussrunden zu begleiten. Die Anfeuerung zeigte Wirkung, denn so fertig hat man Jonas selten im Ziel gesehen.

Der SV Virnsberg auf dem Großen Arber


Dass die Virnsberger nicht nur laut anfeuern können, sondern auch selbst für sportliche Aktivitäten fit sind, das zeigte das Nachmittagsprogramm. Die ganze Gruppe machte sich auf, den Arber zu erklimmen. Von der Talstation bis zum Gipfel wurde bei bester Aussicht in 1,5 Stunden der Aufstieg gemeistert. Ganz oben am Gipfelkreuz gab es noch ein Erinnerungsbild und auf der obersten Hütte die wohltuende Erfrischung. Hinab ging es dann gelenkeschonender mit der Gondel, beziehungsweise im Dauerlauf über einen kleinen Trailrun. Jede Menge Spaß gab es nicht nur beim Aufstieg, sondern auch bei kleinen Kinderreien am Spielplatz der Talstation, wobei 2. Vorständin Sabine Naus die Rutsche auf ihre Funktionalität im vollsten Maße testete.
Das Schwimmbad in Bodenmais oder einfach nur das Relaxen in der Sonnen boten am späten Nachmittags noch einmal Urlaubsfeeling pur, ehe es am Abend zum gemeinsamen Essen ging und vor der Pension in gemütlicher Runde noch die laue Sommernacht verbracht wurde.

Kein Neid auf die Sportler


Wer tut sich so etwas an? Diese Frage kam des Öfteren aus der Gruppe, als bei hochsommerlichen Temperaturen bereits am Frühstückstisch das kommende Programm der Sportler durchgegangen wurde. Der letzte Wettkampf des Tages forderte auch von den Leuten an der Strecke alles ab, denn bei dieser Hitze fungierten die Mitgereisten nicht nur als Anfeuerer, sondern auch als Wasserträger und -reicher. Als sich Marina auf machte, die Strecke fünfmal in Angriff zu nehmen, sah man spätestens nach der dritten Runde allen Athleten die Strapazen ins Gesicht geschrieben. Die Hitze von oben und von unten machten alle zu schaffen. Doch die Schießfehler bei Marina hielten sich in Grenzen und ihr Bergtraining zahlte sich aus, so dass sie auf der Schlussrunde noch mit einem schnellen Schritt zum Schluss den vierten Platz im Massenstart holte.
Um 11:45 Uhr fiel dann auch für Jonas der Startschuss. Wie immer war der Karlsruher zu Späßen und Scherzen in den ersten Runden aufgelegt, was sich aber nicht negativ auf seine Laufleistung auswirkte. Da staunte so mancher Zuschauer nicht schlecht, wie flüssig Jonas einen Meter um den anderen in Angriff nahm. Beim Schießen hatte er fast das selbe Ergebnis wie Marina, nur folgte bei ihm am Ende eine doppelte Abschlussrunde, die am Berg wieder von den Fans an der Strecke und am Schießstand mit Anfeuerungsrufen untermalt wurde. Kaum ein Läufer kam, in Anführungszeichen, so entspannt im Ziel an wie Jonas, und dennoch konnte sich sein 6. Platz wirklich sehen lassen.
Die Fans, Trainer und die Sportler waren voll mit dem Resultat zufrieden, so dass es als Belohnung die obligatorischen drei Liter Gutmann alkoholfrei gab, was auch bei anderen Sportlern äußerst gut an kam und bei dieser Hitze eine willkommene Erfrischung war.

Glas, KK und ein schönes Wochenende


Ein Teil der Virnsberger Gruppe machte sich noch auf nach Bodenmais, um im Glaswerk von Josko noch das ein oder andere Souvenir zu ergattern. Neben den fertigen Glaskunstwerken, gab es auch noch das Glasblasen live vor Ort zu bestaunen. Von großen Weißbiergläsern bis hin zu kunstvollen und detailreichen Kunstwerken war alles geboten.
Die anderen Virnsberger schauten noch den KK-Startern bei ihrem Massenstart in der prallen Mittagssonne zu. Dabei zeigten insbesondere die Herren wahrhaftige Kraftleistungen und beeindruckten durch schnelle Schritte in dieser Hitze.
Bei der Siegerehrung um 16:00 Uhr gab es dann auch noch was zu beklatschen. Marina Strauß durfte als Viertplatzierte in der Juniorenklasse weiblich im Massenstart eine Urkunde entgegen nehmen.
Damit war das Wochenende sowohl aus kultureller als auch aus sportlicher Sicht beendet und die Meinung über einen echten Volltreffer war einstimmig. Im Jahr 2014 wird ein neuer Ort für die Virnsberger Reisegruppe als Ziel auserkohren, denn das Hohenzollern Skistadion am Großen Arber erhält dann eine 2,5 Millionen teure Überholung, so dass die Bayerischen Meisterschaft wo anders statt finden werden. Virnsberg ist wieder dabei! Sportlich als auch mit seinen sehr guten Fans!

 
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