Schießsportnews aus dem Schützengau Ansbach
Chapeau! Petersauracher Frauenpower garantiert erfolgreichen, hochklassigen und spannenden Saisonabschluss
Webmaster, 11.01.2015, 23:33 Uhr | Update: 29.01.2016, 01:24 Uhr

Mit zwei Siegen, Nummer zwei und drei, beendet der SV Petersaurach die Bundesligasaison 2014/2015. In dieser besonderen Saison, in der aufgrund der anstehenden Ligasaison kein Verein absteigen kann, platziert sich die Reizammer-Truppe auf Rang 6 der Bundesligagruppe Süd und lässt die HSG München und die SSG Dynamit Fürth hinter sich. Frau des Tages: Malin Westerhain. Die junge Norwegerin im Dress des SV Petersaurach lieferte eine perfekte Show ab.
In der Salinen-Sporthalle in Bad Dürrheim richtete die SSVG Brigachtal das letzte Bundesligawochenende, abgesehen vom Finale, aus. Dieses war für die Petersauracher nach den ersten fünf Wettkämpfen sowie nicht mehr zu erreichen, weswegen es einfach gesagt aus sportlicher Sicht um die goldene Ananas ging. Natürlich gab niemand dieses Motto aus und echte Sportler haben so etwas sowieso nicht im Sinn.

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Petersaurach - Fürth: Das Mittelfranken-Derby


Die beiden mittelfränkischen Teams SV Petersaurach und die SSG Dynamit Fürth bildeten das Auftaktmatch in Bad Dürrheim. Dieses Derby bestritten ganze acht Mädels, nur zwei Jungs, Achim Weber für Fürth und Torsten Krebs, standen in diesem Duell am Schießstand. Extra aus Norwegen kam Malin Westerhain für den SV Petersaurach eingeflogen. In ihrer zweiten Bundesligasaison für den SVP bewies die junge Olympiateilnehmerin wieder einmal Klasse und schoss mit 398 Ringen das beste Ergebnis des Wettkampfs. Auch wenn ihre Gegnerin Elania Nardelli für Fürth 396 Ringe dagegen setzte, war es doch ein deutlicher Sieg.
Ähnlich souverän zeigte sich die zweite "Eingeflogene". Maren Prediger (Photo), für wenige Wochen zurück aus den USA, gab mit 397 Ringen den Ton auf Position zwei an und holte den zweiten Punkt für ihren Heimverein. 384 Ringe ihres Gegners waren gegen 397 Ringen definitv die falsche Antwort.
Ein weiteres Topresultat erzielte Miriam Markart. Miri kam 395 Ringe und heimste den dritten Punkt an diesem Abend für den SV Petersaurach ein. Wenn drei Mädels im Team so souverän punkten, dann darf auch die Vierte im Bunde nicht fehlen. Tina Grünwedel orientierte sich an den Erfolgen von Position 1 bis 3 und holte ebenso ihrerseits den Sieg. Ihr Duell gewann sie mit 391:389 Ringen.
Den Ehrenpunkt für Fürth konnte Denise Bruckschlögl holen. Der Erfahrenste im Aufgebot des SV Petersaurach, Torsten Krebs, musste zum einen 383 Ringe auf seinem Monitor verkraften und dem Umstand, dass seine Gegnerin mit 384 Ringen als Siegerin den Stand verließ.
Mit 4:1 Punkten und 1940:1964 Ringen waren die Fronten dennoch klar: Der SV Petersaurach ist und bleibt die Nummer 1 in Mittelfranken und kann sich immer auf seine starken Mädels verlassen. Übrigens: Zwei weitere extrem starke SVP-Frauen waren mit Stephanie Obermoser und Julia Simon sogar nicht einmal im Aufgebot und hätten so die geballte Frauenpower der Petersauracher noch mehr unterstreichen können.

Sieg im Langdistanz-Stechen


Der letzte Wettkampf der Saison für die Petersauracher ging gegen die Hausherren der SSVG Brigachtal. Und dass dieses Duell an Spannung kaum zu überbieten ist, das lag wieder einmal an den Petersauracher Mädels. Aus Berichtssicht muss dieses Mal das Ergebnis von Position 5 aus analysiert werden. Matthias Bauer konnte gegen Markus Sackner nicht punkten und gab mit 391:387 Ringen den Punkt ab. Ihre Klasse stellte Tina Grünwedel mit 396 Ringen unter Beweis. Alexander Effinger konnte selbst mit 393 Ringen der jungen Petersauracherin nicht Parole bieten.
Genau umgekehrt spielte sich das Duell auf Position 3 ab. Miriam Markart kam diesmal auf 393 Ringe und hatte es mit 396 Ringen von Eva Rösken zu tun. Leichteres Spiel hatte da schon Maren Prediger. Mit 394:389 Ringen konnte sie den Punkt fast mit Leichtigkeit einfahren. Sie hatte aber mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Ihr enger Zeitplan sah vor, direkt nach dem Wettkampf den Flieger in die USA zu erwischen, wo ihr Studium in den nächsten Tagen weiter geht. Doch der Wettkampf zog sich noch in die Länge. Schuld daran war die Spitzenpaarung zwischen Peter Sidi und Malin Westerhain (Photo Quelle: Quelle: facebook Malin Westerhain). Die Norwegerin setzte dem Schieß-Urgestein 395 Ringe entgegen und musste aufgrund des gleichen Gegnerergebnisses in das ungeliebte Stechen. Erst der vierte Stechschuss brachte Klarheit, wer nicht nur den Einzelpunkt sondern auch den Wettkampf gewinnt. Die ersten drei Stechschüsse lagen beide Schützen gleich auf, so dass erst die Zehntelwertung, die ab dem vierten Schuss greift, entscheiden musste. Der 10,3 von Sidi stand eine 10,6 der Norwegerin im Dress des SVP entgegen, die nicht nur den zweiten Punkt des Wochenendes einfuhr, sondern auch den dritten Saisonsieg der Petersauracher.
Chapeau, Mädels!

 
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ThomasSar
15.03.18 um 04:57 Uhr
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