RWK 2019/2020
Sarkastisch, statistisch, philosophisch: Der Ausblick auf den 1. RWK der Saison 2019/2020
Webmaster, 10.09.2019, 22:14 Uhr | Update: 10.09.2019, 22:36 Uhr

So schnell zieht ein halbes Jahr ins Land und das Ende der Saison 2018/2019 mag gefühlt erst gestern gewesen sein und schon geht die niegelnagelneue Saison 2019/2020 schon los. Die Frage, ob sich etwas dramatisch verändert hat, kann schnell mit einem Nein beantwortet werden, einzig die Gruppen- und Teamzusammensetzungen können Gegenstand der Berichterstattung sein. Unverändert bleibt auch der teilweise sarkastische Vorberichtsstil, der sich auf sv-virnsberg.de immer pünktlich vor allen Wettkämpfen finden wird, garniert mit Statistiken und wilden Spekulationen im Zehntelringbereich. Und wenn wir schon beim Sarkasmus sind: Wenn etwas bei uns in Bayern beliebt ist, dann wenn alles so bleibt wie es schon immer war. Beste Ausgangslage jetzt loszulegen. Auf ein Neues und allen Schützen "Gut Schuss"!
Eins noch: Natürlich gibt es die Wettkämpfe der Schützenklasse aus dem Schützenhaus Virnsberg wieder live zu sehen, mit Schussbild, Ton und natürlich mehreren Kameraperspektiven.

Das knappe Brachbergduell


Für alle Ortsfremden sei eingangs erwähnt: Der Brachberg trennt die beiden Ortschaften Egenhausen und Virnsberg mit einem bewaldeten Höhenkamm. Früher machten sich beide Vereine noch zu Fuß auf um das besagte Nachbarschaftsduell auszutragen. Auch die Egenhäuser dürften diesmal ziemlich sicher auf einen fahrbaren Untersatz setzen, wenn sie am Freitag zur Saisoneröffnung in Virnsberg aufschlagen. Auch wenn im letzten "Jahr" keiner der beiden Mannschaften als klarer Sieger aus den zwei Duellen hervorging, gab es im Anschluss immer etwas zu feiern - auch hier stört das Auto. Sportlich waren es zwei sehr packende Wettkämpfe die beide Vereine ausgetragen hatten und geben einen Vorgeschmack auf den 1. RWK. Einmal musste das unwahrscheinliche Mannschaftsstechen nach 2:2 Einzelpunkten und 1502:1502 den Egenhäusern den Zusatzpunkt zuteilen, und am letzten RWK entschieden abermals erst die Mannschaftsringe zu Gunsten des Virnsberger Mannschaftspunkt. Gleich mehrere Schützen sind auf beiden im Bereich der 380er Marke oder auch darüber. Die Egenhäuser Nummer 1 Mark Duscher zeigte sich beim letzten Auftritt in Virnsberg mit 387 Ringen bestens gelaunt. Auch Judith Eberlein wusste mit 100 Ringen auf der Abschlussserie zu begeistern. Das 86. Aufeinandertreffen darf also mit Spannung erwartet werden.

Nach fünf Jahren wieder auf Augenhöhe


Der 10. April 2015 markiert das letzte Aufeinandertreffen zwischen der 1. Mannschaft des SV Unternbibert und der 2. Mannschaft des SV Virnsberg. Mit 1468:1373 Ringen gingen die Punkte damals mehr als beeindruckend nach Virnsberg. Ob die 2. Mannschaft wieder konstant für solche Ergebnisse sorgen kann ist wiederum sehr tagesformabhängig. Fast jährlich wird in den Vorberichten fast schon gebetsmühlenartig vom großen Potential der 2. Mannschaft berichtet. Richtig aufblitzen tat das selbige in den vergangenen Jahren nur sehr spärlich. Damit aber auch dieser Bericht sich bezüglich einer Lücke nichts vorwerfen muss, bleibt auch diesmal die Fähigkeit für 1480 Ringe nicht unerwähnt.
1425,00 Ringe konnte die 1. Mannschaft der "Biberter" in der abgelaufenen Saison durchschnittlich pro Wettkampf verbuchen. Da vermag mit 1445,00 Ringen im Vergleich zu den Virnsberger noch etwas Luft sein, doch auch die "Biberter" waren schon immer für einen tagesformabhängigen Quantensprung gut. Die letzte Niederlage in dieser Mannschaftskonstellation datiert auf den 16. März 2007 (1386:1380). Wünschenswert wäre es schon, wenn dieses Datum in der Statistik erst auch einmal so weiterhin festgehalten werden könnte. Achja: An der Teamzusammensetzung hat sich auf Virnsberger Seite nichts getan. Unter anderem ist wiederum Stefan Guggenberger (Foto) dabei.

Schalkhausen zu Gast


In recht unregelmäßigen Abständen trifft der SV Virnsberg auf den SV Schalkhausen. Der Turnus mit "Alle fünf Schaltjahre" trifft dieses Jahr einmal wieder zu und so darf die 3. Mannschaft die Erste aus dem Ansbacher Stadtteil im Schützenhaus Virnsberg begrüßen. Die Dritte ist in ihrer Zusammensetzung so noch nicht erprobt. Aus der Vorsaison tauschen Jürgen Seufert und Robert Strauß mit den "Bradleys" Mike (Foto) und Timo die Posten. Somit müssen sich Vater und Sohn im Tandem gleich bewähren und können sich als erste Richtlinie die 1373,00 Ringe der Schalkhäuser notieren. Wer noch etwas im Hinterkopf hat, von wegen die Dritte ist doch jenseits der 1400, dem sei die letzte Saison mit 1382 Ringen im Schnitt noch einmal in Erinnerung gerufen. Das wissen Horst Seufert und Karina Freund noch sehr gut, denn so richtig wollte der Turbo zuletzt im Kollektiv nicht zünden. Individuelle Schwierigkeiten trugen zu keinem Topergebnis bei. Deshalb gilt es gleich die Chance zu nutzen, auf eigenen Ständen für klare Verhältnisse zu sorgen. Und mit dem Schwung der beiden Bradleys im Rücken müsste auch der richtige Startpilot bereit stehen. Kaltstart eigentlich verboten!

In Heuberg gegen Leibelbach


Wenige Vereine hatten in der Vergangenheit weniger Duelle gegen den SV Virnsberg als der SV Leibelbach. Doch der Trend ist in den letzten Jahren klar gegensätzlich. Schwer zu erraten, dass das neue Schützenhaus in Heuberg so seinen Anteil an dieser Entwicklung hat. In der letzten Saison traf noch die 3. Mannschaft auf die Erste aus Leibelbach, nun kommt es zum ersten Rundenwettkampf zwischen der 4. Mannschaft aus Virnsberg und der Drittvertretung der Leibelbacher. Neu ist auch der Name Patrick Uterstädt im Dress des SV Virnsberg. Seine ersten Wettkampfschüsse werden also im Schützenhaus in Leibelbach fallen. Mit dabei sind auch Robert Strauß und Jürgen Seufert zusammen mit Sabine Naus, allesamt erfahren genug, um auf Punktejagd gehen zu können. Die Chancen auf Erfolg stehen nicht wirklich schlecht. Die Saison 2018/2019 weist für die Gastgeber einen Ringdurchschnitt von 1304 Ringen aus. Der Gruppensieger der Gruppe D4 Virnsberg kam in alter Zusammensetzung auf 1352 Ringe. Doch wer weiß, ob die Jugendabteilung der Leibelbacher nicht auch ein Ass aus dem Ärmel holen und so den "Alten" aus Virnberg das Fürchten lehren.

 
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