RWK 2019/2020
De Kerwa is kumma... Drei Heimkämpfe und ein weiteres Highlight in Lohr
Webmaster, 07.10.2019, 19:40 Uhr | Update: 07.10.2019, 19:40 Uhr

Der 3. RWK steht ganz im Zeichen der Virnsberger Kerwa. Keine Frage, dass dies auch Einfluss auf die Ansetzung der Wettkämpfe oder gar die Zusammensetzung der Teams hat. Insbesondere die Mannschaften, welche aktive Kerwabuam und -Madli in ihren Reihen zählt, sind davon betroffen. Aber auch die Gastmannschaften sollen in die Stimmung der Virnsberger Kerwa kommen, weswegen gleich drei Heimkämpfe am Kerwafreitag terminiert sind.
"De Kerwa is kumma..." - Prost und "Gut Schuss"!

Ergebnisse 2. RWK

Erneutes Topduell - diesmal in Lohr


Eine ganze Zeit lang konnte der SV Virnsberg die Punkte fast schon als "gekauft" verbuchen, wenn der SSV Lohr auf dem Zettel der 1. Mannschaft stand. Dieser Trend wurde aber seit 2015 einmal um 180 Grad gedreht. Der letzte klare Sieg datiert auf den 10. April 2015, im Duellmodus lässt ein klarer Erfolg noch immer auf sich warten. In der letzten Saison waren die Unentschieden schon beinahe das höchste der Gefühle, zu dominant waren die Lohrer vor allem auf den ersten beiden Positionen, wo Punktgarant Tina Schubart und ihr Lohrer Teamkollege Thomas Kosian eigentlich immer erfolgreich vom Stand gingen. Beflügelt vom 0:4 Erfolg gegen den SV Oberdachstetten, werden die Lohrer auch die Virnsberger wieder mit alter Stärke empfangen, wenn gleich beiden Teams noch die alte Ringstärke fehlt. Lohr ist aktuell mit 1487 Ringen gelistet, Tabellennachbar Virnsberg mit 1491 Ringen.
Die 1500er Marke verfehlte das Team um Mannschaftsführer Peter Reeg diese Saison stets deutlich, so auch beim 1:3 gegen Tabellenführer Petersaurach. Die Petersauracher zeigten, wer der Chef im Ring ist und nur ein Stechpunkt von Peter Reeg bewahrte die Virnsberger vor der Maximalklatsche. Da half auch ein für Zuschauer spektakuläres 391:393 zwischen Christoph Strauß und Lena Betz auf Position 1 nichts.
Bereits in der Vorsaison war das Duell am Ende für die Vizemeisterschaft ausschlaggebend, das dürfte auch dieses Jahr der Fall sein, wobei sich auch Winterschneidbach als Gerade-so-Nichtabsteiger überraschend stark in der neuen Saison zurück gemeldet hat. Das Duell zwischen dem Dritten Lohr und Virnsberg findet am Dienstag vor der Kerwa auf den Lohrer Schießständen statt.

Erste richtige Feuerprobe als Tabellenführer


Der 1415:1447 Erfolg gegen den SV Lichtenau 2 und die vielen Ringe aus dem ersten RWK verhelfen der 2. Mannschaft an die Spitze der Gruppe A2. Ausruhen ist aber noch nicht die Devise der Stunde, denn es zeigt sich, dass die homogene Gruppe keinerlei Schwächen verzeiht. Somit ist ein Ergebnis von unter 1460 Ringen einfach zu wenig, um sich sicher sein zu können. Diese Devise wiederum gilt auch gegen die Gäste vom SV Elpersdorf 1. Gegen den SV Unternbibert (1420) kratzten sie mit 1458 Ringen knapp an der eben genannten Schwelle und fuhren die ersten Saisonzähler locker ein. Großen Anteil daran hatte Michael Eschenbacher mit 379 Ringen.
Die Virnsberger schwächelten auf den Lichtenauer Schießständen, keiner in den eigenen Reihen riss die 370er Marke. Im 84. Duell zwischen dem SV Virnsberg und dem SV Elpersdorf gab es noch nie das Aufeinandertreffen zwischen der Ersten von der "Frankenhöhe" und der Zweiten aus Virnsberg.

Dritte muss sich frei schwimmen


Nachdem sich die 3. Mannschaft am ersten RWK selbst gegen Schalkhausen ein Bein gestellt hatte, nahm sie gegen Petersaurach 4 am 2. RWK etwas Schwung auf. Dennoch ist noch massig Luft in den Virnsberger Reihen. Bis auf Timo Bradley, der schoss mit 365 Ringen gleich persönliche RWK-Bestleistung bei seinem verspäteten Saisoneinstand, verfehlten bislang die anderen drei Schützen stets die eigenen Erwartungen. Das wirkt sich auf die Mannschaftsringzahl aus. Die 1400er Marke wäre dann reif für den kommenden Gegner, der vom SSV Lohr 3 kommt und seines Zeichens auch als Tabellennachbar auf Rang 4 rangiert. Die Lohrer gaben zuletzt knapp die Punkte gegen den SV Elpersdorf 2 mit 1365:1370 Ringe ab.
Einen Bart hat dieses Kräftemessen noch nicht. Bis zum 25. November 1994 muss man zurück blättern, wenn man die 3. Mannschaft im sportlichen Wettstreit gegen die Lohrer finden möchte.

Die Vierte muss sich gegen den Tabellenführer frei kämpfen


Mit 2:2 Punkten und nur 1347 Ringen im Schnitt steht die 4. Mannschaft nach dem 2. RWK gegen Dietenhofen (1345:1360) nur auf dem 4. Platz. So richtig konnte im Kollektiv das Leistungspotential der "alten Hasen" noch nicht aufblitzen. Ausgerechnet die HSG Windsbach 3 beehrt die Vierte an der Kerwa - und das als Tabellenführer. Die Windsbacher gaben mit 1307:1377 Ringen gegen die Leibelbacher den Ton in der Gruppe an. Diese Marke sollte eigentlich kein Hindernis sein, aber "hätte, sollte, könnte" zählt eben nichts, nicht einmal an einem Kerwafreitag. Außerdem wird es Zeit, dass die Niederlagenserie gegen die Windsbacher HSG aufhört. In sagenhaften acht Duellen konnten nie die Virnsberger Schützen jubeln. Dafür ist ein Kerwafreitag auf jeden Fall gemacht.

 
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