RWK 2019/2020
Viermal Platz 2: Zweimal sehr gewollt, zweimal zu vermeiden
Webmaster, 04.02.2020, 12:50 Uhr | Update: 04.02.2020, 22:30 Uhr

Ganz langsam schlägt das Schiff "Saison 2019/2020" auf die Zielgerade und die (vor)entscheidenden Wettkämpfe geben den Kurs für die verbleibenden Wettkämpfe vor. Leider verabschiedet sich ein Virnsberger Eisen nach dem anderen aus dem Meisterschaftsfeuer beziehunsweise kühlt merklich ab. Vielleicht kann das ein oder andere Eisen noch so lange geschmiedet werden, wie es heiß ist - die fünf Euro in das Phrasenschwein sind an dieser Stelle natürlich selbstredend.

Ergebnisse 7. RWK

Kampf um die goldene Ananas


Der SV Virnsberg konnte der Übermacht aus Petersaurach am 8. RWK nicht wirklich gefährlich werden, auch wenn der Ehrenpunkt von Mirjam Guggenberger das Ergebnis von 3:1 erträglich machte. Zwischenzeitlich war Peter Reeg auf dem Weg seiner Konkurrentin Jana Schmidt ein Schnippchen schlagen zu können aber die Petersauracherin ließ sich, so wie alle Mädels an diesem Abend, die Butter nicht von ihrem männlichen Kontrahenten vom Brot nehmen. Das Ergebnis von 1538:1503 demonstriert die Überlegenheit ganz gut. Zwei Punkte fehlen den "jungen Wilden" noch, um den 1. Platz auch rechnerisch einzufrieren, Zweifel daran gibt und gab es eigentlich nicht (mehr).
Der kommende Gegner SSV Lohr 1 erledigte am 7. RWK seine Heimpflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten SV Oberdachstetten mit Bravur und sackte mit 4:0 souverän die Zähler ein. Gleichzeitig profitieren die Lohrer aber auch die Virnsberger Schützen von der Überraschungsniederlage (1:3) der Winterschneidbacher gegen den SSV Egenhausen. Somit fielen die Winterschneidbacher im Rennen um Rang 2 - das Rennen um die goldene Ananas - auf Rang 4 zurück und würden am meisten von einem Unentschieden zwischen dem SSV Lohr und dem SV Virnsberg profitieren. Dass diese Begegnung nicht unentschieden ausgeht wäre ein Novum. Im Duellmodus endeten bislange alle drei Aufeinandertreffen mit einem 2:2, zwei Mal ging der Zusatzpunkt aufgrund des besseren Mannschaftsergebnisses an die Virnsberger. So auch in der Hinrunde. Das Schützenfeld spaltet sich in Position 1 und 2 sowie 3 und 4. Die erste Hälfte ist mit Tina Schubart und Thomas Kosian fest in Lohrer Hand, in der zweiten Hälfte gehen die Punkte prognostisch an die Virnsberger Johannes Strauß und Mirjam Guggenberger.
Für ein 2:2 und den Virnsberger Zusatzpunkt spricht auch das Schnittverhältnis beider Teams. Virnsberg ist neben Petersaurach das einzige Team, welches neben Petersaurach über 1500 Ringe kommt (1502,71). Die Lohrer, aktuell auf Platz 2 einen Platz vor den Gastgebern gelistet, verzeichnen Stand 7. RWK durchschnittlich 1491,43 Ringe.

2. Mannschaft beschenkt Neuendettelsau


Da fehlen einem fast die Worte. Ausgerechnet die Tabellenletzten Lichtenauer bringen die bislang ungeschlagenen Virnsberger zum Sturz und entführen mit 1413:1428 die fest eingeplanten Zähler, die im Fernduell gegen den neuen Tabellenersten Neuendettelsau so wichtig gewesen wären. Durch den Ausfall von Stephanie Beck-Hempfling fiel eine Stammschützin aus und wurde durch Dieter Hinz ersetzt. Selbiger konnte mit 339 Ringen zufrieden sein, doch der Rest der Mannschaft riss das Ruder nicht rum. Stattdessen waren beinahe die 360er Ergebnisse schwer zu finden. Ein gefundendes Fressen für die Neuendettelsauer, die mit 1470:1449 Ringen unbeirrt die Lücke zu den Virnsberger schlossen und gleichzeitig ihren Ringvorteil auf 19 Zähler ausbauten. Perspektivisch reicht jetzt im Showdown gegen "Dettelsau" auch kein Unentschieden. Doch so weit wäre es fast schon vermessen in die Zukunft zu schauen, denn zuerst muss die Aufgabe gegen Elpersdorf (in Elpersdorf) noch gelöst werden. Dies ging in der Hinrunde schon mit 1463:1460 Ringen mehr als glücklich für die 2. Mannschaft aus. Jetzt spielen die Elpersdorfer auch noch ihr Heimrecht aus - ungewohnt, denn die 1. Mannschaft von der Frankenhöhe empfing noch nie die 2. Mannschaft aus Virnsberg. Am 7. RWK manifestierten die Elpersdorfer ihren Abschied aus dem Titelrennen. Das 1414:1414 Unentschieden gegen Unternbibert lässt die nötigen Punkte aus Elpersdorfer Sicht missen.
Sowohl der SV Elpersdorf als auch der SV Virnsberg schossen am 7. RWK mit Ersatz, so dass am 8. RWK wieder mit einem Anstieg der Teamergebnisse zu rechnen sein dürfte.

Oben gegen unten


Das Duell Erster gegen Sechster spielt sich in der Gruppe B3 zwischen der 3. Mannschaft und dem SSV Lohr 3 ab. Das Lohrer Heimspiel steht unter dem Stern, dass das Virnsberger Quartett einen Schritt näher an das rettende Ufer machen kann und oben drauf endlich auf das Ergebnis über 1400 Ringe schielt. Diese Hoffnung zerschlug sich ebenso am 7. RWK, wo die Ergebnisanzeige beim 1387:1268 Heimsieg gegen Petersaurach 4 abermals deutlich unter der Wunschmarke stehen blieb.
Von Wunschmarken oder Meisterschaftsambitionen wird bei den Lohrern nichts zu merken sein, denn das Team hat aktuell die "rote Laterne" inne und wartet auf den zweiten Saisonsieg der Saison. Gegen die Elpersdorfer am 7. RWK blieb dies mit 1356:1338 Ringen verwährt, die Konkurrenten um den vorletzten Platz Petersaurach und Schalkhausen ließen glücklicherweise ebenso die Punkte liegen.
Hoffnung macht die aufsteigende Form der "Bradleys". Vater Mike konnte mit 357 Ringen das bislang beste Wettkampfergebnis verzeichnen, Sohn Timo erzielte bei der Gaumeisterschaft 354 Ringe und einen 2. Platz.

Zu erwartende Niederlage


Ein Blick auf die Tabelle lässt für den 8. RWK für die 4. Mannschaft nichts Gutes erwarten. Der Tabellenführer HSG Windsbach bittet zum Heimkampf und könnte rechnerisch schon den Gruppensieg unter Dach und Fach bringen, hierzu müsste Insingen ein Unentschieden oder eine Niederlage einfahren. Doch auch so ist Gruppensieg den "Königlichen" kaum noch zu nehmen, denn auch mit Ersatzschützen war der Sieg gegen Leibelbach am 7. RWK mit 1369:1354 Ringen recht klar.
Am gleichen Wettkampftag schrammten die Virnsberger an der nächsten Niederlage vorbei und konnten von der SG Dietenhofen die Punkte mit 1309:1329 Ringen gerade so mitnehmen. Das Zünglein an der Wage waren sicherlich auch die 362 Ringe von Robert Strauß, der nach einer langen Findungsphase in dieser Saison nun wieder an alte Stärke mit der Saisonbestleistung anknüpfen konnte. Gegen Windsbach kann noch einmal Schonwaschgang gefahren werden, die letzten beiden Wettkämpfe der Runde fordern aber nochmal das Team im Kollektiv.

 
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